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Ratgeber Trockene Scheide

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Trockene Scheide
Diagnose einer trockenen Scheide

Viele Frauen kennen sich und ihren Körper so gut, dass sie selbst relativ schnell ergründen können, warum sie von einer trockenen Scheide betroffen sind. Für die eigene Diagnose reicht dann häufig bereits ein Blick in den Kalender, um zu wissen, dass die Menstruation und damit eine Schwankung im Östrogenspiegel bevorsteht. Und auch bei der Entstehung einer trockenen Scheide beim Sexualverkehr wissen die meisten Frauen, warum es nicht so klappt, wie sie es sich vielleicht in dem Moment wünschen – Stress und Alltagssorgen beeinflussen nicht nur den Geist, sondern auch die natürlichen Funktionen des Körpers. Für eine genaue Diagnose, und um mögliche körperliche Ursachen auszuschließen, sollte der behandelnde Gynäkologe zu Rate gezogen werden.

Diagnose einer trockenen Scheide

Eine trockene Scheide ist unangenehm und manchmal sogar schmerzhaft. Jede betroffene Frau wird deshalb versuchen, so rasch wie möglich die Ursachen und Auslösefaktoren zu ergründen. Für die Diagnose einer trockenen Scheide ist es zunächst entscheidend, zu erkennen, wann und wie häufig es zu einer trockenen Scheide kommt. Hin und wieder leichte Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr sind meist kein Grund zur Sorge und meist mit Stress oder tagesformabhängiger Unlust zu sexuellen Körperlichkeiten zu erklären.

Allerdings kann eine trockene Scheide nicht nur beim Intimverkehr zum störenden Begleiter werden, sondern auch andere Gründe haben. Um mögliche körperliche Ursachen auszuschließen, sollte ein Termin beim Gynäkologen zur Diagnose einer trockenen Scheide vereinbart werden.

Anamnesegespräch zur Diagnose einer trockenen Scheide

Das Problem der trockenen Scheide ist nicht unbedingt das liebste Gesprächsthema betroffener Frauen, und doch ist es besonders wichtig, sich seinem Frauenarzt anzuvertrauen. Gerade wegen dieser sehr intimen Angelegenheit wird der Gynäkologe deshalb vor der körperlichen Untersuchung ein ausführliches Gespräch über Art, Häufigkeit, das generelle Sinnesempfinden im Schambereich oder mögliche andere Begleiterscheinungen bezüglich der trockenen Scheide führen. Nicht nur seelische Ursachen können der Grund für eine trockene Scheide sein. Auch übermäßiger Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie übertriebene Hygiene kommen als Ursache für eine trockene Scheide infrage.

Das Erstgespräch kann bereits entscheidende Hinweise zur Diagnose liefern. Um jedoch eine valide Diagnose erstellen zu können, ist eine körperliche Untersuchung unabdingbar.

Körperliche Untersuchung zur Diagnose einer trockenen Scheide

Wie bei jeder gynäkologischen Behandlung wird der Frauenarzt auch zur Diagnose einer trockenen Scheide den Vaginalbereich untersuchen und einen Abstrich nehmen. Schon während dieser Untersuchung kann der Arzt mögliche körperliche Ursachen wie zum Beispiel einen Vaginalpilz erkennen. Je nach Konsistenz und Farbe des Scheidensekrets lässt sich als Auslöser für den Scheidenpilz der Candida albicans, ein Hefepilz, feststellen, oder eine bakterielle Infektion, eine sogenannte bakterielle Vaginose, diagnostizieren.

Auch anhand der Beschaffenheit der Scheidenschleimhaut kann der Arzt seine Diagnose einer trockenen Scheide stellen. Eine dünne und rissige Schleimhaut deutet häufig auf einen Östrogenmangel hin, da durch das fehlende Hormon die Durchblutung und die Transsudation (Befeuchtung) der Vaginalschleimhaut gestört sind. Besteht der Verdacht, dass es sich bei der Ursache der trockenen Scheide möglicherweise um einen Östrogenmangel handelt, wird der Gynäkologe anhand einer Blutuntersuchung eine Hormonanalyse zur Diagnose einer trockenen Scheide vornehmen. Auch die Einnahme von Medikamenten und Verhütungsmitteln kann zur Entstehung einer trockenen Scheide beitragen.

Sabrina Mandel

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Es ist ein Tabuthema, und doch sind mehr Frauen von der Problematik einer trockenen Scheide betroffen, als man vielleicht denken mag. Die Symptome bei einer trockenen Scheide sind dabei so unterschiedlich wie ihre Ursachen, und sollten mit dem behandelnden Gynäkologen abgeklärt werden. Häufig werden Frauen bei Problemen beim Geschlechtsverkehr darauf aufmerksam, allerdings können auch unangenehmes Ziehen im Unterleib, Juckreiz und Ausfluss auf eine trockene Scheide hindeuten. Hormonschwankungen, die Wechseljahre oder eine Pilzinfektion sind mögliche Auslöser für eine trockene Scheide.

Die weibliche Vagina hat beim Geschlechtsverkehr durch zahlreiche Nervenzellen einen großen Anteil am Lustempfinden der Frau, und kann sich trotzdem so weit dehnen, dass ein Kind beim Geburtsvorgang hindurchpasst. Solange die natürlichen Funktionen der Vagina intakt sind, machen sich die meisten Frauen keine großen Gedanken warum und wie körperliche Prozesse auf den empfindlichen Bereich in der Intimregion einwirken. Ist man jedoch einmal von einer trockenen Scheide betroffen, lohnt es sich durchaus zu wissen, was die Ursachen sein könnten und welche Maßnahmen Abhilfe schaffen.

Diagnose Trockene Scheide

Viele Frauen kennen sich und ihren Körper so gut, dass sie selbst relativ schnell ergründen können, warum sie von einer trockenen Scheide betroffen sind. Für die eigene Diagnose reicht dann häufig bereits ein Blick in den Kalender, um zu wissen, dass die Menstruation und damit eine Schwankung im Östrogenspiegel bevorsteht. Und auch bei der Entstehung einer trockenen Scheide beim Sexualverkehr wissen die meisten Frauen, warum es nicht so klappt, wie sie es sich vielleicht in dem Moment wünschen – Stress und Alltagssorgen beeinflussen nicht nur den Geist, sondern auch die natürlichen Funktionen des Körpers. Für eine genaue Diagnose, und um mögliche körperliche Ursachen auszuschließen, sollte der behandelnde Gynäkologe zu Rate gezogen werden.